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Behandlung

Mit Kanonen auf Spatzen schießen? Es gibt auch Alternativen.

Bei Kopflausbefall sind sich sowohl Eltern als auch Kinder einig: Man möchte die unliebsamen Parasiten so schnell wie möglich wieder loswerden! Sogar Eltern, die sonst eher auf sanfte Heilmittel setzen, wollen beim Thema Kopfläuse keinen Kompromiss. Die Laus muss weg und zwar schnell!

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten der Kopflausbehandlung unterscheiden:

  • chemische Wirkweise
  • physikalische Wirkweise

Chemische Wirkweise

Chemisch wirkende Läusemittel fallen in die Gruppe der Insektizide. Die gängigsten Wirkstoffe sind dabei Pyrethrum, Permethrin und Allethrin. Diese Stoffe wirken neurotoxisch, d.h. sie wirken schädlich auf das Nervensystem der Parasiten und töten diese ab. Läusemittel mit chemischen Insektiziden sind als Arzneimittel klassifiziert und wirken in der Regel zuverlässig. Aktuelle Studien weisen jedoch auf eine zunehmende Resistenzbildung bei diesen Substanzen hin, d.h. die Läuse werden immer unempfindlicher gegen die gängigen chemischen Mittel. Ein weiterer Nachteil sind die möglichen Nebenwirkungen, die von Rötungen, Jucken und Brennen der Kopfhaut bis hin zu einem Verdacht auf eine neurotoxische Wirkung auch beim Menschen reichen. Vor einer Behandlung mit chemischen Läusemitteln sollte daher eine Abwägung von Nutzen/Risiko erfolgen.

Physikalische Wirkweise

Physikalisch wirksame Läusemittel töten Läuse und Nissen ab, indem die Parasiten erstickt und gleichzeitig ausgetrocknet werden. Dies geschieht zumeist mit den Wirkstoffen Kokosöl, Sojaöl oder Dimeticon in verschiedenen Kombinationen. Der Wirkstoff dringt in die Atemöffnungen der Läuse ein, verdrängt deren Körperflüssigkeit und erstickt sie. Aufgrund dieser rein physikalischen Wirkweise sind Resistenzen – im Gegensatz zu den chemischen Wirkstoffen – ausgeschlossen. Auch die Anwendung ist zumeist etwas unkomplizierter als bei chemischen Mitteln. Bei Dimeticon-haltigen Läusemitteln sollte jedoch beachtet werden, dass solche Mittel leicht entflammbar sind. Das gleichzeitige Benutzen eines Föns oder eines Warmwasserboilers während der Anwendung im Bad sollte unterbleiben (Bitte Warnhinweise bei den entsprechenden Produkten beachten). Als sicher und effektiv hat sich der Wirkstoff Kokosöl herausgestellt (z. B. Pedicustad® Anti-Läuse-Shampoo).

Beratung in der Apotheke

Die erste Anlaufstelle bei Kopflausbefall oder bei Verdacht auf Kopfläuse ist üblicherweise die Apotheke vor Ort. Das Apothekenpersonal kennt alle Behandlungsmöglichkeiten, nennt Ihnen Vor- und Nachteile und kann Ihnen das passende Mittel empfehlen sowie weitere Tipps geben. Daneben ist natürlich ist auch der Kinderarzt ein guter Ansprechpartner beim Thema Kopfläuse.

Fazit: Die Behandlung von Kopfläusen ist kein Hexenwerk. Mit einem gut verträglichen Läusemittel wie z. B. Pedicustad® Anti-Läuse-Shampoo lassen sich Kopfläuse schnell, unkompliziert und ohne Risiko beseitigen.

Wussten Sie schon,
... dass Kopfläuse bis zu 3 Tagen bei Zimmertemperatur auf Möbeln, Textilien usw. überleben können?
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